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Ökologischer Fußabdruck

Kohlenstoff-Fußabdruck


Was ist der ökologische Fußabdruck

Nahrung, Kleidung, Wohnung, Transport, Arbeit, Freizeit... – mit fast all unseren Aktivitäten im täglichen Leben verbrauchen wir Rohstoffe und produzieren Abfallstoffe – und beanspruchen damit unseren Planeten. Der ökologische Fußabdruck macht uns das Ausmaß dieser Beanspruchung deutlich. Er misst die Fläche der Erde, die benötigt wird, um einen bestimmten Lebenstil und -standard dauerhaft möglich zu machen. Dazu gehören die Bereitstellung von Land und Rohstoffe zur Produktion, Wasser, Energie genauso wie der Abbau, der durch diese Aktivitäten erzeugten Abfallstoffe wie z.B. freigesetztes CO2.

Dem ökologischen Fußabdruck, d.h. dem aktuellen Verbrauch an natürlichen Ressourcen, steht die Biokapazität, also die reale Verfügbarkeit dieser Ressourcen, gegenüber. Unter Biokapazität versteht man die Fähigkeit der Natur, natürliche Ressourcen zur Verfügung zu stellen und Schadstoffe abzubauen.

Der ökologische Fußabdruck ist weltweit  23 % größer als die Biokapazität der Erde, d.h. Wir verbrauchen 23 % mehr an Rohstoffen und Ressourcen als die Erde in der Lage ist zu regenerieren.

Mehr als die Hälfte des ökologischen Fußabdrucks entsteht allein durch die Nutzung fossiler Energie. Dieser sogenannte CO2-Fußabruck steigt schneller als alle anderen Bestandteile des ökologischen Fußabdrucks und hat sich seit 1961 mehr als verneunfacht. (Quelle : undefinedwww.footprintnetwork.org)

Mit dem  CO2-Fußabdruck kann man die Beanspruchung der Biokapazität ermitteln, die ensteht, wenn fossile Energieträger verbrannt werden. Durch die Nutzung fossiler  Energie entstehen CO2-Emissionen, die sich in der Atmosphäre ansammeln. Dieses CO2 beschleunigt die Erderwärmung. Der CO2-Fußabdruck bezieht sich auf die Waldfläche, die nötig ist, um die entstandenen CO2-Emissionen zu binden.