Toolbox

Sprache:

Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung (Clean Development Mechanism, CDM)

Der Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung (CDM) gehört zu den sogenannten flexiblen Mechanismen, die im Kyoto-Protokoll zur Reduzierung von Treibhausgasen vorgesehen sind. Beim CDM können Industrieländer Projekte in Entwicklungsländern durchführen, die zur Reduzierung von Treibhausgasen beitragen. Mit Projekten zur Energieeffizienz, für Erneuerbare Energien oder zur Methanvermeidung kompensieren Unternehmen und Organisationen in Industrieländern Emissionen, die sie zum Beispiel durch Flugreisen oder Konferenzen verursachen. Die Emissionen, die durch die Projekte eingespart werden, können sich die Industrieländer auf ihr eigenes Emissionskonto gutschreiben lassen. Voraussetzung für eine Gutschrift ist unter anderem, dass die Emissionsreduktion zusätzlich zu den Maßnahmen stattfindet, die auch ohne das Projekt erfolgt wären.


Umgesetzt werden die Projekte hauptsächlich in China, Indien und Brasilien. CDM-Projekte sollen aber auch auf andere geographische Räume, insbesondere Afrika, ausgeweitet werden. CDM soll nachhaltige Entwicklung und die Reduzierung von Treibhausgasen fördern und es Industrieländern ermöglichen, die Erreichung ihrer Ziele zur Emissionsreduzierung flexibler zu gestalten.

 

Weitere Informationen zu CDM finden Sie hier:
undefinedUnited Nations Framework Convention on Climate Change UNFCCC


undefinedBundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit BMU


undefinedGesellschaft für Technische Zusammenarbeit GTZ