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Energieeffizienz

Der Zugang zu Energie und Energiedienstleistungen ist eine Grundvoraussetzung für Entwicklung und weltweit steigt die Nachfrage nach Energie: Bis zum Jahr 2030 wird der Anstieg der Nachfrage auf ca. 50% geschätzt. Davon werden ca. 70% auf Schwellen- und Entwicklungsländer entfallen, insbesondere auf China und Indien. Gleichzeitig werden fossile Energieträger knapp, Energiepreise steigen und die fossile Energieversorgung trägt zu Umweltverschmutzung und Klimawandel bei.


Ein Weg, um die soziale und wirtschaftliche Situation gerade auch in Entwicklungs- und Schwellenländern zu stärken und gleichzeitig die Ökosysteme weltweit zu erhalten besteht im effizienten Umgang mit Energie. Eine Steigerung der Energieeffizienz trägt dazu bei, Energiepreise zu dämpfen, die Abhängigkeit von Energieexporten zu senken, den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase zu verringern und Energieverteilungskonflikten entgegenzuwirken.


Weltweit, aber speziell auch in Entwicklungs- und Schwellenländern kann ein effizienterer Umgang mit Energie durch verschiedene Maßnahmen erreicht werden: Anreizsysteme zur Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen, den Einsatz zeitgemäßer Technologien, die regelmäßige Wartung und Instandhaltung technischer Anlagen und die Bereitstellung von Wissen über einen effizienten Umgang mit Energie. Die Lösungen für Entwicklungs- und Schwellenländer müssen dabei technisch und wirtschaftlich sinnvoll sowie finanzierbar sein.

 

Quellen:
undefinedBMU, Energieeffizienz

 

undefinedBMU, Exportinitiative Energieeffizienz