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Du vertrittst die Landlosenbewegung!

 

Du gehörst den „landlosen Bauern“ und Landarbeitern an, die keinen eigenen Grundbesitz haben, sondern ausschließlich auf gepachtetem Land, bzw. auf den Plantagen der Großgrundbesitzer arbeiten.

Die zahlenmäßig größte Gruppe an Landlosen ist jene in Brasilien, wo trotz der Versprechungen der Regierung unter Präsident Lula noch immer 4,6 Millionen Bauernfamilien ohne Landbesitz sind, während 50 % der Agrarfläche 26.000 Großgrundbesitzern gehören. Viele der Landlosen verarmen wegen zunehmender Schulden für den Ankauf von Saatgut und Maschinen und wandern schließlich in die Slums der Großstädte ab oder drängen in die indigenen Territorien im Amazonasgebiet.

Ihr seid gegen „jedwede Art von Monokulturen“ und setzt euch dafür ein, „die Größe des Landbesitzes und der Flächen, die für die Agroenergie bestimmt werden, in jedem Betrieb, in jeder Gemeinde und in jeder Region zu beschränken“. Wichtig ist nicht nur eine Agrarreform, sondern auch ein nachhaltiges Energiemodells, in dem die Agroenergie nur eine Alternative neben anderen darstellt. Die Energieerzeugung soll dezentral „in kleinen kooperativ, kommunitär oder familiär betriebenen energetischen Einheiten“ erfolgen und unter Kontrolle von Kleinbauern, traditionellen Gemeinschaften und Arbeitern stehen.